VerbandErfolgsgeschichte seit 1985

Meilensteine des Deutschen Kork-Verbands

7. Oktober 1985

Gründung des Deutschen Kork-Verbandes e.V. (DKV) in Köln. Gründungsvorstände sind Günter Bleckmann (Beckum), Alfred Meyer-Piening (Bremen) und Hans Mann (Mainz). Der Verband beschränkt sich satzungsgemäß auf deutsche Firmen.

23. Januar 1986

Eintrag im VR in Köln unter Nummer 9206 und damit rechtsfähig. Dr. Hermann von Kortzfleisch führt die Geschäfte.

1989

DKV ist Mit-Initiator und Gründer der Gemeinschaft Europäischer Kork-Verbände „Confédération Euopéenne du Liège“ - CE-Liège.

1991

Start des Arbeitskreises Korkenforschung unter der Federführung des Fachgebiets Kellerwirtschaft der FA Geisenheim und unter Einbindung des DKVs.

1992

Anlässlich einer Mitgliederversammlung wird der Vorstand auf 5 Mitglieder erweitert. Erstmals finden sich Vertreter des Bodenbelags im Vorstand wieder.

1992 - 1996

Projekt „Quercus“ wird gestartet – ein europäisches Forschungsprogramm über die Produktions- und Verarbeitungsmethoden für Wein- und Sektkorken unter Mitwirkung des DKV.

1994 - 1996

Gemeinsame Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für Kork-Bodenbeläge mit dem ECO Umweltinstitut Köln.

1996

Einführung des Qualitätszeichens für Kork-Bodenbeläge: Das Kork-Logo.

1996

Mit zunehmender Bedeutung des Korkbodenbelags wird der Vereinssitz nach Bremen verlegt.

1996

Veröffentlichung der Geisenheimer Testmethoden als einheitliche Beurteilungskriterien für die Qualitätskontrolle.

1997

Der Vorstand hat nunmehr vier Mitglieder – ein Zustand, der bis 2012 Bestand hat. Geschäftsführer Gert Overbeck betreut nunmehr 22 Mitglieder, von denen fünf durch Beitragsverdopplung auch zweifaches Stimmrecht haben.

1998

Verlegung der Geschäftsstelle von Bremen nach Mainz. Herr Helmut Dieth, bisher das Pressebüro des Verbands, übernimmt die Geschäftsführung.

1998 - 2008

Wahrnehmung geschäftlicher Aktivitäten durch die DKM Kork-Marketing Gesellschaft KG und mbH.

1999

Erweiterung des Kork-Logos hinsichtlich des Korkfußbodens mit Klicksystem. Eintragung der stilisierten Korkrinde als europäisches Markenzeichen. Start von www.kork.de

2000

Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut und der Lehranstalten des deutschen Weinbaus. Der DKV öffnet sich für Mitglieder aus Österreich und der Schweiz.

2001

Die Mitgliedsfirmen des Bereichs Flaschenverschlüsse entwickeln neue Verfahren und Patente zur Bewahrung der Vorrangstellung des Naturkorkens als Flaschenverschluss für Wein. Der Verbandsbereich Bodenbeläge gewinnt weitere Mitglieder hinzu.

2002 - 2010

Mitgliedschaft des Verbandes im „natureplus e.V.“ – internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen. Grundlegender Wechsel in der Gewichtung des Verbands von einem ursprünglich reinem Verschlussverband auf nunmehr mehrheitlich Bodenbelagsunternehmen. Die Mitgliederzahl bewegt sich zwischen 20 und 28 Unternehmen.

2004

Der heutige Vorstandssprecher Tomas Cordes wird Vorstandsmitglied über bisher 6 Wahlperioden.

2006

Mit Naturo Kork ist erstmals ein Schweizer Unternehmen im Vorstand präsent.

2007

Verlegung der Geschäftsstelle nach Bielefeld und Übergabe der Geschäftsführung auf Dr. Frank Müller.

2008

Beginn einer engen Kooperation mit dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter.

2010 - 2018

Nachdem seit dem Jahrtausendwechsel mehrere kleinere Promotionsprojekte mit und ohne der APCOR durchgeführt wurden, arbeiten DKV und portugiesischer Korkverband zur Durchführung umfangreicher Marketingkampagnen in Deutschland und der Schweiz eng zusammen: Intercork „Natürlich Kork“ sowie Intercork „Schöner Leben mit Kork.“

2012

Deutliche Verschärfung und Erweiterung der Anforderungen der Grenzwerte für die Prüfungen zum Kork-Logo. Strategische Neuorientierungen in großen Industrieunternehmen der Branche führen zur Konzentration der Mitgliederzahl auf 15.

2013

Verlegung der Geschäftsstelle nach Herford und Konsolidierung des Verbands. Design- bzw. Printkork wird eigenständig in der Absatzbewertung erfasst. Regelmäßige Beteiligung als Lehrkörper an der Sommelier-Ausbildung an der IHK Koblenz.

2014

Wiederaufbau des Arbeitskreises Technik/ Normung. Eintritt in das DIN e.V. in den Normenausschuss Kunststoffe. Mitarbeit im Arbeitsausschuss elastische Bodenbeläge zur aktiven Gestaltung der Normenarbeit betr. unserer Bodenbelagsprodukte. Erweiterung der Anforderungen der Grenzwerte für die Prüfungen zum Kork-Logo.

2015

Traditionelle Teilnahme der Mitglieder an den Boden-Fachmessen Domotex und Bau sowie den Weinmessen ProWein und Mainzer Weinbörse – teilweise mit eigenem Verbands-Messestand und Pressekonferenzen. Grundsätzliche Revision der Korkboden-Belagsnorm EN 12104 gestartet.

2015-2018

Umfassende Neubearbeitung der Korkbodennorm DIN EN 12104.

2016

Teilnahme der Mitglieder an den Fachmessen Domotex und Mainzer Weinbörse. Beginn der Überarbeitung und Überführung der Paneelnorm DIN EN 14085 auf ISO 20326. Erneute Verschärfung der Vergabebedingungen für das Kork-Logo Top-Sommelier Rhakshan Zhouleh wird Botschafter für Flaschenverschlüsse mit Korken.

2017

Beginn der intensiven Bearbeitung des Korken-Recyclings mit Kontakten auf Arbeitsebene zu den Umweltministerien verschiedener Länder. Große Kork-Ausstellung im Holztechnischen Museum Rosenheim

2018

Der Verband beginnt mit dem Aufbau eines dritten Arbeitsfeldes für ‚Technischen Kork‘ und dessen Anwendungen – mit aktuellem Schwerpunkt auf Kork als Dämmstoff. Neben Social-Media-Aktivitäten auf Facebook und Youtube unterhält der Verband jetzt drei Webseiten. Ein eigenständiges LinkedIn-Profil wird aktiviert mit drei Fokusseiten für die fachlichen Schwerpunkte des Verbands. Arbeitsschwerpunkt für den Bereich Korkböden wird die Anpassung der Zertifizierungsbedingungen zum Kork-Logo an neue Bestimmungen mit Vergleichbarkeit zu anderen Umweltzeichen. Der Fachbereich Korkstopfen veranlasst eine Bachelorarbeit an der Hochschule Heilbronn zum Schwerpunkt Korken-Marketing